Schwarze Alpenschweine

Schwarze Alpenschweine in Sufers
Nach gut 100 Jahren sind die Schwarzen Alpenschweine, auch Veltliner- oder Bündner-Schweine genannt, wieder zurück in unserer Region. Heute halten Familie Michael in Andeer, Familie Zeitz in Sufers, Familie Gredig in Thalkirch, Familie Dönz in Urmein, Luzi Stoffel in Campsut-Cröt und Rebecca Clopath in Lohn wieder Schwarze Alpenschweine.

Die Rückkehr der Schwarzen Alpenschweine

Nach gut 100 Jahren sind die Schwarzen Alpenschweine, auch Veltliner- oder Bündner-Schweine genannt, wieder zurück in unserer Region. Einst gab es im Alpenraum eine grosse Zahl von berggängigen Schweineschlägen, die man wegen ihrer schwarzen oder gefleckten Farbe unter dem Namen „Schwarze Alpenschweine“ zusammenfasste. Auch in der Region des Naturpark Beverin waren die Schwarzen Alpenschweine heimisch wie historische Aufnahmen von der Alp Curtignatsch, aus dem Valle di Lai oder vom Splügenpass zeigen.

Schwarzes Alpenschwein auf der Alp Curtginatsch ob Wergenstein um 1930 (Bild Anni Nicca).

Dank der guten Zusammenarbeit mit Hape Grünenfelder vom Netzwerk Patrimont konnten auch im Naturpark Beverin und angrenzenden Gemeinden wieder Zuchtgruppen an interessierte Landwirte vermittelt werden. Heute halten Familie Michael in Andeer, Familie Zeitz in Sufers, Familie Gredig in Thalkirch, Familie Dönz in Urmein, Luzi Stoffel in Campsut-Cröt und Rebecca Clopath in Lohn wieder Schwarze Alpenschweine.

Durch ihren leichten, kräftigen Körperbau sind Alpenschweine für die Bergweide geschaffen. Dank ihrer dunklen Färbung sind sie nicht sonnenbrandgefährdet. Dank ihrer Anspruchslosigkeit und Robustheit sind sie für die ganzjährige Freiland‐Haltung im Berggebiet prädestiniert. Eine weitere positive Eigenschaft der Schwarze Alpenschweine ist, dass sie Raufutter verwerten können und aktiv weiden. Die inhaltsreichen, aromatischen Berg-Gräsern und Kräutern geben dem Fleisch der Schweine einen einzigartigen Geschmack. Durch die Aufnahme von Grünfutter reichern sich im Fleisch der Schweine wertvolle Omega-n3 Fettsäuren an, die dem modernen Schweinefleisch fehlen. Durch die beständige Bewegung der Tiere und das langsamere Wachstum durch eine extensive Haltung wird das Fleisch kompakter und das Fett als Geschmacksträger im Körper besser verteilt (Marmorierung).

Lässt man die Schweine länger auf einer Wiese beginnen sie zu Wühlen und können so Ampfer und Löwenzahn zurückdrängen und verdichtete Lägerfluren auflockern.

Christoph Zeitz aus Sufers mit seinen beiden Zuchtsauen und ihrem Nachwuchs

Mischpakete bestellen

Das Fleisch vom Schwarzen Alpenschwein ist in regelässigen Abständen in Mischpackten von 5 und 10 Kg sowie als Salami und Schinken erhältlich.

Sind sie interessiert? Dann melden sie sich unter schwarzes.alpenschwein@naturpark-beverin.ch oder 081 650 70 10. Die Bestellungen werden gesammelt und zum nächsten Schlachttermin an den jeweiligen Landwirt weitergeleitet.

Salami vom Schwarzen Alpenschwein welche in Zusammenarbeit der Meztga Viamala mit dem Naturpark Beverin entwickelt und prodoziert wurde. (Foto Benedikt Joos)