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Vortrag "Bruno Manser in Nufenen 1977-1983"

Vortrag "Bruno Manser in Nufenen 1977-1983" (gdl_920101213_image)
Der zu Lebzeiten bekannte Regenwaldschützer Bruno Manser arbeitete von 1977-1983 als Schafhirt in Nufenen. Fiona Trepp berichtet über Mansers Spuren im Rheinwald. Keine Reservation erforderlich.

Beschreibung

Datum
20.03.2026 um 20:00 Uhr
Preis
Freier Eintritt - Kollekte
Ort
Museum Rheinwald
Organizer
Museum Rheinwald

Fiona Trepp hat für ihre Maturaarbeit (2025) in Nufenen nach Spuren von Bruno Manser gesucht - und sie auch gefunden. Dank Interviews mit Zeitzeugen und einem Einblick in sein damaliges Tagebuch entstand ein wichtiges Zeitdokument. Der zu Lebzeiten bekannte Regenwaldschützer und Menschenrechtsaktivist Bruno Manser verbrachte bereits als Kind viel Zeit im Freien und interessierte sich für die Vorgänge in der Natur. Nach dem Gymnasium zog es den gebürtigen Basler ins Bündnerland. Zunächst arbeitete er während der Sommermonate auf verschiedenen Kuhalpen. Im Jahr 1977 nahm er eine Anstellung als Schafhirt in Nufenen an. Mit seinem treuen Hund hütete er bis 1983 rund 500 Schafe auf der Alp Jegena/Gadriola. Das Leben auf der Alp war sehr einfach. Er dokumentierte das Leben in Worten und wunderschönen Zeichnungen in seinem Tagebuch. Von den Einheimischen lernte er das tägliche Handwerk, nahm an der Hochjagd teil und war ein gern gesehener Gast. 1984 zog es ihn in den Regenwald von Borneo. Gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung setzte er sich dort bis ins Jahr 2000 gegen die Abholzung der Regenwälder ein. Seit diesem Zeitpunkt gilt er als verschollen. In Nufenen hinterliess er Spuren - in den Erinnerungen der Einheimischen, durch seine Ansichten, seinen Tatendrang und sein handwerkliches Geschick.

Keine Reservation erforderlich.

Informationen

Anhang

Veranstaltungsort

Verantwortlich für diesen Inhalt Viamala Tourismus.

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